
Schonzeit |
| 01.10. - 28.02. |
Schonmaß |
| 26 cm |
Größe / Gewicht |
| 20 - 80 cm / 2000 g |
Alter |
| 18 Jahre |
Fisch des Jahres |
| 1990 / 2005 |
Beste Angelmethode |
| Kunstköder-Spinnfischen Ansitzfischen (Pose & freie Schnur) |
Bester Köder |
| Wurm / Spinner / Wobbler |
Die Schonzeit bzw. das Schonmaß wurden in der Bezirksfischreiverordnung für den Bezirk Niederbayern für das Jahr 2009 geändert. Die geänderten Einträge können unter Service - Gesetze - Schonzeiten & Schonmaße eingesehen werden.
Sie besiedeln schnell fließende, sauerstoffreiche und kühle Gewässer mit Kies- oder Sandgrund. Bachforellen sind sehr standortstreue Fische, die ihren Platz nur zur Fortpflanzung verlassen und auch nach Störungen in der Regel an ihre angestammten Plätze zurückkehren. Die erwachsene Bachforelle beansprucht ein eigenes Revier. Tagsüber ist sie im Uferschatten verborgen, mit dem Kopf gegen die Strömung.
Sie ernähren sich je nach Größe und Lebensraum vor allem von Insekten und im Wasser lebenden Insektenlarven, kleinen Fischen wie der Groppe, kleineren Krebstieren sowie von Schnecken. Auch Kannibalismus wird bei Bachforellen oft beobachtet. Sie sind schnell schwimmende Jäger, nehmen aber in Flüssen und Bächen meist vorbeitreibende Beute auf.
Bachforellen laichen zwischen Oktober und Januar. Die Fische fächeln durch schnelle Bewegungen des Schwanzstiels und der Schwanzflosse flache Gruben in steinigen Bodengrund, in denen sie etwa 1000 bis 1500 rötliche 4 bis 5 Millimeter große Eier in mehrere Gruben legen. Die Fischlarven schlüpfen nach 2 bis 4 Monaten. Gelegentlich werden Hybriden aus Bachforelle und Bachsaibling gezüchtet, die wegen ihres markanten Musters Tigerforellen genannt werden.