Bachsaibling


lat. Salvenlinus fontinalis

Bachsaibling, lat. Salvelinus fontinalis

Schonzeit
1.10. - 28.02.
Schonmaß
20 cm
Größe / Gewicht
55 cm / 2500 g
seltener 70 cm / 3600 g
Alter
8 - 10 Jahre
Beste Angelmethode
Kunstköder-Spinnfischen
Ansitzfischen (Pose & freie Schnur)
Bester Köder
Wurm / Forellenteig / Insektenlarven
Hinweis:

Die Schonzeit bzw. das Schonmaß wurden in der Bezirksfischreiverordnung für den Bezirk Niederbayern für das Jahr 2009 geändert. Die geänderten Einträge können unter Service - Gesetze - Schonzeiten & Schonmaße eingesehen werden.

Merkmale:
  • Seine paarigen Flossen und die Afterflosse haben einen weissen Vorderrand mit anschließendem schwarzen Streifen
  • Torpedoförmiger Körper
Lebensraum:

Der Bachsaibling lebt in kalten und sauerstoffreichen sowohl fließenden als auch stehenden Gewässern. Der Bachsaibling braucht kaum Unterstände und eignet sich deshalb sowie aufgrund seines äußerst breiten Nahrungsspektrums auch zur Besiedlung von begradigten und rasch fließenden Bächen sowie vor allem zum Besatz der Quellregionen unserer Gebirgsbäche. Gegenüber niedrigen pH-Werten ist er toleranter als die heimische Bachforelle.

Nahrung:

Die Nahrung besteht überwiegend aus Planktonkrebsen und Bodenlebewesen. Im Sommer spielt oft auch Anflugnahrung, wie z. B. Heuschrecken, eine Rolle. Größere Bachsaiblinge ernähren sich auch von Fischen (auch der eigenen Art).

Fortpflanzung:

Der Bachsaibling zählt ebenso wie der Seesaibling zu den Kieslaichern, wobei die Rogner durch Verdrehen des Hinterleibs und auch Aufwirbeln des Grundschlammes mit der Schwanzflosse eine Laichgrube schlagen, ehe sie beginnen, die Eier auszustoßen.


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