
Schonzeit |
| keine Schonzeit |
Schonmaß |
| kein Schonmaß |
Größe / Gewicht |
| bis 530 cm / bis 3000 g |
Beste Angelmethode |
| Kunstköder-Spinnfischen Ansitzfischen (Pose & freie Schnur) |
Bester Köder |
| Gummiimitat / Wurm / Spinner / Wobbler |
Der Barsch ist sowohl in Fliessgewässern als auch in Seen und Weihern anzutreffen.
Der Barsch bzw. Flussbarsch ernährt sich von Insekten, kleinen Fischen und Würmern
Die erwachsenen Tiere laichen im Uferbereich in Form von Laich-Schläuchen ab, welche sekundär zu unregelmäßigen Laichbändern (auch Laichschnüre oder Laichstreifen genannt) aufreißen können und ein typisches Netzmuster tragen. Nach dem Schlüpfen steigen die Larven an die Oberfläche, um ihre Schwimmblase zu füllen. Von der Strömung werden die Larven in den Freiwasserbereich abgetrieben, wo sie sich von kleinem Zooplankton ernähren. Nach einigen Wochen kehren die Jährlinge in die Uferregion zurück. Dort findet oft eine Umstellung der Ernährung auf Insektenlarven und andere Kleinlebewesen statt. In Nahrungsarmen Seen konkurrieren die Schwärme von jungen Flussbarschen vor allem mit Cypriniden, wie zum Beispiel den Rotaugen um Zooplankton. Der Flussbarsch gehört zu den am langsamsten wachsenden Fische in unseren heimischen Gewässern und ist mit 3 Jahren erst 15 cm lang. Ab einer bestimmten Größe können sich Flussbarsche, in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot, überwiegend von Beutefischen ernähren. Sie ernähren sich dann zum Teil kannibalisch von kleineren Barschen und auch von Cypriniden oder anderen jeweils "maulgerechten" Fischen. In sehr produktiven Seen können sich auch große Flussbarsche weiter von Plankton ernähren. In tiefen Seen überwintern die Flussbarsche einzeln in großer Tiefe. Die Tiere benötigen über mehrere Monate Temperaturen von 6 Grad Celsius und weniger, damit sich reife Keimzellen entwickeln können.